Monday, 20 November 2017

SEO

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Was nützen die schönsten Internet-Seiten, wenn sie unter Millionen von Seiten einfach nicht gefunden werden?

Was bedeutet Google Pagerank?
Der "Pagerank" ist eine patentierte Erfindung der Suchmaschinenfirma Google. Unabhängig von der Optimierung einer Webseite misst dieser Pagerank die "Relevanz" eines Internetauftritts. Diese Relevanz errechnet sich zum einen aus:

• der Menge an Links, die von anderen Webseiten zu der eigenen zeigen.
• der "Pagerank-" Bewertung der zu einem linkenden Seiten.

Insgesamt kann man einen PR von 10 erreichen. Dieser läßt sich u.a. mit Hilfe der
Google-Toolbar anzeigen. Die Pagerankbewertungen 6, 7, 8, 9 und 10 werden nur von den oberen 10% des Webs erreicht (z.B. ebay, Microsoft, Wikipedia usw.).
Privatseiten und mittelständische Unternehmen erreichen in den meisten Fällen
nur einen Pagerank von 1 bis 3.

Wozu benötigt man einen hohen Pagerank ?
Ein Pagerank von 4 oder höher hat folgende Vorteile:
• Neben der Hauptseite, werden ab PR4 auch Unterseiten gespidert = mehr Ergebnisse
• Höhere Einstufung in den Google-Ergebnisseiten = mehr Besucher
• Neue Seiten sind meist bereits nach 2 Tagen im Index = schnellere Updatezeiten
• Der Google-Spider kommt öfter um nach Seitenupdates zu suchen = immer Aktueller stand

Somit hilft bereits ein guter Pagerank, um deutliche Verbesserung zu erzielen.


Suchmaschinenoptimierung - So erreichen Sie ein gutes Ranking Ihrer Website

Suchmaschinenoptimierung – eine Schwarze Kunst?
Das stimmt heute so nicht mehr.
Dennoch gibt es einiges zu beachten, wenn Ihre Website in der Ergebnisliste von Google und Co ganz oben stehen soll.

Sie machen sich Gedanken über Ihre erste eigene Website?
Ihre Firma soll endlich ins Internet!
Und Sie wissen natürlich auch, dass Ihre virtuelle Filiale (oder setzen Sie sogar ganz auf das Geschäft übers Internet?) erst dann richtig für Sie arbeitet, wenn Ihre Kunden sie auch finden können.

Es ist mittlerweile keine Binsenweisheit, dass die meisten Erstbesucher einer Website über eine Suchmaschine kommen. Leider reicht es heute nicht mehr, die fertige Website einfach mal bei Google und Konsorten anzumelden, denn die Konkurrenz im Internet ist groß:
Zu beliebten Themen wie „Handylogo“ oder „Software“ gibt es allein im deutschen Sprachraum schon zwischen 500.000 und 2,5 Mio. Suchergebnisse.

Wie erreichen Sie also die Aufmerksamkeit Ihrer Kunden?
Wenn diese über eine Suchmaschine nach Ihrem Produkt forschen, sollte Ihre Website möglichst unter den ersten 10 Ergebnissen zum Suchbegriff stehen, denn erfahrungsgemäß bleibt die Standardeinstellung „10 Einträge pro Seite anzeigen“ bei den meisten Benutzern unverändert, und auf die nächste Seite blättern sie nicht gerne um.
Ihr Ziel ist also, Ihre Website so zu optimieren, dass sie zum erwünschten Suchbegriff (Keyword) ganz weit oben erscheint.

Und so geht’s:

Wann fange ich an?
Am besten schon in der Projektphase Ihrer Website, denn Suchmaschinenoptimierung ist ein Prozess, der sich auf Dateistruktur, Text und Code auswirkt. Sie können natürlich Ihre bestehende Website nachträglich an die Bedürfnisse der Suchmaschinen anpassen, aber das kann Sie viel Zeit (oder Geld) kosten.
Planen Sie also am besten gleich etwas von beidem für die Suchmaschinenoptimierung ein.

Für welche Keywords optimiere ich meine Website?
Ein Internetangebot, das für die falschen Keywords optimiert wurde, bringt Ihnen im schlimmsten Fall die falschen, bestenfalls aber gar keine Besucher. Es nützt Ihnen nichts, bei der Suche nach dem „Donaudampfschifffahrtsgesellschaftskapitänskajütenschlüssel“ auf Platz 1 der Suchergebnisse zu stehen, denn wer sucht schon danach? Und auch Besucher, die sich auf Ihrer für „Bank“ optimierten Seite nach einem neuen Kreditinstitut umsehen wollen, kosten Sie nur Traffic, wenn Sie selbst dort Parkbänke verkaufen. Optimierung ist kein Selbstzweck. Stellen Sie also zuerst die Suchbegriffe, die Ihr Angebot am besten beschreiben, aus diesen Quellen zusammen:

Die so gefundenen Keywords werden sicher sehr viele sein. Im nächsten Schritt qualifizieren Sie Ihre Suchbegriffe und finden die heraus, die Ihre Website wirklich erfolgreich machen: Berücksichtigen Sie nur Begriffe, die wirklich gesucht werden. Reale Suchvorgänge finden Sie hier: auf den sog. Voyeurseiten mancher Suchmaschinen, die die Top 100 Suchbegriffe der letzten Zeit listen (z.B. Metacrawler: http://www.metacrawler.de/meta-spion/suchstatistik.shtml; Amadilla: http://www.amadillo.de/top100.htm) auf der Live-Suche mancher Suchmaschinen, die in Echtzeit die gerade laufenden Abfragen wiedergeben (z.B. Abacho: http://livesuche.abacho.de/; Fireball: http://www.fireball.de/livesuche.csp; Lycos: http://www.lycos.de/search/livesuche/; Metatiger: http://www.metatiger.de/livesuche?filt=yes)

Das Märchen von den Metatags
Jetzt sind sie startklar. Aber wo sollen die Keywords sinnvollerweise verwendet werden? In den Urzeiten der SEO (Searchengine Optimizer, Suchmaschinenoptimierer) gab es da nur eine Antwort: In den Metatags.

Metatags sind Steuerungsdaten im Kopf der Internetseite, die Browser und Server Informationen über die Seite selbst geben (meta: griechisch für „über“), darunter auch die Einträge für description und keywords. Das ganze Geheimnis eines guten Rankings bestand darin, die Metatags mit Keywords zu überschwemmen, da Suchmaschinen oft nicht den kompletten Seitentext indizierten, sondern sich an die Meta-Daten hielten.

Heute gilt das nicht mehr: nutzen Sie die Metatags trotzdem für zwei Dinge!

Description: erstellen Sie eine aussagekräftige Seitenbeschreibung, die auch Ihre Keywords enthält. Sie erscheint bei vielen Suchmaschinen als Beschreibungstext Ihrer Seite in den Suchergebnissen.
Keywords: Ich benutze das Keywords-Tag als Notizblock: Hier stehen die Suchwörter, auf die diese Seite optimiert wurde, und bei Textänderungen gehen sie nicht so leicht verloren. Und wer weiß – vielleicht wertet doch noch die eine oder andere Suchmaschine das Keywords-Metatag positiv für das Ranking?

Fazit: Verlassen Sie sich nicht auf den Wert der Metatags für Ihr Ranking. Trotzdem erfüllen sie eine Aufgabe und sollten sinnvoll eingesetzt werden.

Wohin mit den Keywords im Text?
Content is king – das gilt auch für die Suchmaschinen. Geben Sie den Spidern etwas zu lesen und reichern Sie Ihren Seitentext mit den Keywords an. Aber auch hier sollten Sie nicht übertreiben: Eine Keyworddichte von 5-8% genügt. Schließlich sollten Ihre Kunden den Text auch noch gerne lesen. Webtext bewegt sich also im Spannungsfeld zwischen zwei Ansprüchen: denen der Leser und der Suchmaschinen.

Suchmaschinen suchen in der Standardeinstellung exakt, also ohne Wildcards (keine truncated search). Wenn Sie wissen, dass Ihr Keyword meist im Singular gesucht wird, schreiben Sie es auch möglichst oft so in den Text, also lieber „jede Katze“ als „alle Katzen“, wenn „Katze“ einfach mehr Erfolg verspricht.

Groß- und Kleinschreibung spielt – ebenso wie typische Schreibfehler – heute keine Rolle mehr. Sie brauchen also z.B nicht mehr „Überstetzung“ statt „Übersetzung“ in Ihren Text einzuschmuggeln. Moderne Suchmaschinen wie Google erkennen Schreibfehler und schlagen Ihren Kunden das korrekte Wort vor. Schreiben Sie am besten alles so, wie es tatsächlich geschrieben wird.

Suchmaschinen bewerten auch den Ort, an dem sich Ihre Keywords im Text befinden. Besonders wichtig sind:

Das Title-Tag (wird auch meist bei Suchergebnissen als Titel angezeigt)
Überschriften, die per HTML ausgezeichnet wurden (also <h1>, <h2> usw.)
Linktexte (z.B. <a href=“index.htm“>Imobilien in Frankfurt</a>)
Vorkommen in den ersten Zeilen des Textes.

So wirken Keywords im Verborgenen
Keine Angst, das ist suchmaschinentechnisch ganz legal. Auch den unsichtbaren Teil Ihrer Website können Sie mit Keywords anreichern und damit Ihr Ranking verbessern. Die geeigneten Orte dafür sind:

Der Pfad zu Ihrer Datei und der Dateiname. Also lieber „/immobilien/immobilien_frankfurt.htm“ statt „home234.htm“
Der Domain- oder Subdomainname. Manche Suchmaschinen, z.B. Tricus, werten ihn aus.
Alt- und Title-Tags für Bilder und Grafiken: z.B. <img src=“logo.gif“ alt=“Immobilien in Frankfurt kaufen“ title=“Immobilien in Frankfurt kaufen“>
<noscript> und <noframe>-Bereiche
Da jede Suchmaschine andere Kriterien für das Ranking einer Seite hat, wirken nicht alle diese Maßnahmen bei allen, aber wenn Sie schon bei der Planung Ihrer Website an die Suchmaschinen denken, macht es wenig Mühe, Ihre Keywords überall unterzubringen.

Was Suchmaschinen nicht sehen können
Suchmaschinen lieben nun einmal einfachen, lesbaren Text. Deshalb geraten sich SEO, Programmierer und Designer oft in die Haare, wenn es um die Gestaltung der Website geht, denn vieles, was schön aussieht oder sauber funktioniert, kann eine Homepage suchmaschinentechnisch ins Aus befördern, weil sie sich von den Spidern nicht auswerten lässt:

Bilder statt Text. Auch wenn Sie Ihre Tagline und die Überschrift gerne in einer exotischen Schrift setzen würden und das eben nur in einer Grafik überall gleich dargestellt wird, verzichten Sie drauf. Ihre Keywords in einer <h1>-Überschrift bringen den Suchmaschinen mehr. Und Ihnen damit auch. Einen optischen Ausgleich für die oft zu große Schrift schaffen Sie ganz einfach: formatieren Sie sie mit CSS.
Flashintros ohne begleitenden Text in HTML und komplette Flash-Websites. Flash ist ein Animations-, kein Websiteformat. Wenige Suchmaschinen werten in Flash eingebetteten Text teilweise aus. Verwenden Sie also Flash nur alternativ zu texthaltigen HTML-Seiten.
Dynamische Seiten, die im URL viele Parameter übergeben. Solchen Links können Spiderprogramme nicht gut folgen. Heute werden zwar manche aus Datenbanken generierten Seiten ausgewertet, aber spätestens nach dem zweiten Parameter im URL steigen die Spider aus. Wenn Sie auf lange URLs nicht verzichten können (Sie betreiben z.B. einen Webshop und der Kunde wählt Kategorie, Farbe und Größe eines Artikels aus, bevor er auf eine Produktseite geht), lassen Sie sie serverseitig umschreiben (mod_rewrite).
Javascript-Links. Vermeiden Sie eine vollständig über Javascript funktionierende Navigation, denn die Spider folgen solchen Links nicht.
Text, der dynamisch mit Javascript erzeugt wird, kann von Spidern nicht gelesen werden.

Was Suchmaschinen nicht gerne sehen
Wenn Sie mir bis hierher gefolgt sind, werden Sie gesehen haben, dass Suchmaschinenoptimierung ein recht einfaches Instrumentarium benutzt: qualifizierte Keywords, viel guten Text und gediegene Handarbeit. Wo bleiben denn nun all die Tricks, die Suchmaschinenoptimierung lange Zeit als Schwarze Kunst erscheinen ließen?

Sie sind inzwischen auch den meisten Suchmaschinenbetreibern bekannt und führen, wenn man sie anwendet, gerade bei Google oft zum Ausschluss der betreffenden Website aus dem Index. Diese Dinge sollten Sie also besser nicht versuchen:

Verborgener Text voll Keywords. Das ist z.B. Text in extrem kleiner Schrift, der sich farblich vom Hintergrund nicht unterscheidet, oder ein Bereich, der mit CSS-P außerhalb des sichtbaren Seitenbereichs positioniert wird.
Auf die Keywords spezialisierte Seiten (Doorpages) mit automatischer Weiterleitung als Meta-Refresh oder Javascript.
Cloaking. Hier bekommen Spiderprogramme eine andere (Keywordreiche) Seite geliefert als Browser, die ein Internetuser benutzt.

Fazit: Optimieren Sie Ihre Seite sauber, verzichten Sie auf Tricks. Besser sorgen Sie für aktuelle Inhalte auf Ihrer Website, denn auch das bewerten Suchmaschinen und Besucher gleichermaßen hoch. Und darauf kommt es schließlich an.


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